Evviva Futurista – Hoch lebe der Futurist

Februar 13th, 2011

Evviva Futurista
Stefan Sick & Christopher Stöckle, 2010, 10Minuten
Ein Kurz-Dokumentarfilm über die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in der gegenwärtigen Arbeitswelt. Anhand von Berufen wie Metallgießer, Wissenschaftler, Büroangestellte, etc. wird der Frage nachgegangen inwieweit die Technisierung unserer Berufswelt, bzw. Gesellschaft vorangeschritten ist.
Dabei kommen die Arbeiter selbst zu Wort und vermitteln ihre Sicht auf diese Frage, bezogen auf den eigenen Beruf und das eigene Leben. Parallel zu den Aussagen stehen Beobachtungen in den jeweiligen Berufsfeldern, die den Arbeitsalltag visualisieren.

Vom Glueck ein Clown zu werden – die Schule für Clowns in Mainz

Februar 13th, 2011

Clownschule

Martin Hoecker, 2010, 45 Minuten
Roy hat schon viele Berufe in seinem Leben ausgeübt, zuletzt war er Kurierfahrer. Sein eigentliches Interesse gilt jedoch der Clownerie. Er hat deshalb beschlossen, einen beruflichen Neubeginn zu wagen. An der Mainzer Schule für Clowns will er sich zwei Jahre lang zum Clown-Schauspieler ausbilden lassen. In den ersten Semestern stehen grundlegende Kurse in Pantomime, Artistik, Tanz und Clowntheorie auf dem Programm. Um sich daran zu gewöhnen, vor Publikum zu spielen, gibt es für die Schüler immer wieder Bühnenauftritte. In diesen Situationen gehen sie oft an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit.

Das Ergebnis der Zwischenprüfung nach einem Jahr wird zeigen, ob Roy eine bühnenreife Clownspersönlichkeit entwickelt hat

Dominique hat im Gegensatz zu Roy schon zwei Semester absolviert und „ihren Clown“ gefunden. Ihre Stärken sind Körpersprache und Mimik, aber auch Akrobatik. Mit großer Leichtigkeit und Poesie bewegt sie sich auf der Bühne. Das Lampenfieber, das sie vor jedem Auftritt plagt, merkt man ihr nicht an.

Trotz unterschiedlicher Temperamente haben Roy und Dominique eines Gemeinsam: die Liebe zu einem außergewöhnlichen Beruf.

Ein Glücksfall, dieser Genickbruch

Februar 13th, 2011

Gluecksfall

Karin Guse, 2009, 15 Minuten
10 Tage ist Ludger Maria Kochinke unterwegs – 10 Tage auf dem Segeltörn von Teneriffa nach Lissabon – 10 Tage Zeit, um sich seinen Traum zu erfüllen. Er will hoch auf den Mast klettern, um »den Himmel zu sehen«. Trotz seiner Erkrankung, Morbus Bechterew, die schon im Alter von 30 Jahren zur völligen Versteifung der Wirbelsäule führte. »Ich konnte im Laufen nur 20 m weit auf den Boden schauen«. Eine harmlose Achterbahnfahrt vor 15 Jahren endete mit der dramatischen Diagnose: Genickbruch.

Eigentlich ein Todesurteil, für ihn der Beginn in ein neues Leben: denn mit der notwendigen Operation hatte man seine »Nasenspitze um 4 cm nach oben gebracht«. Dieses Erlebnis hindert ihn nicht daran, seine Grenzen immer wieder neu zu definieren, sich seine Träume zu erfüllen. Ob das mit Gegenwind bei Windstärke 8 auch möglich war?