Waldbesi(e)tzer

Mai 16th, 2009

waldbesitzer_snap.jpgTitel: ::::::::::::::::::::::: »Waldbesi(e)tzer auf Zeit«
Länge :::::::::::::::::::::: 45 Minuten
Filmmaterial ::::::::::: HD 720p
Drehort ::::::::::::::::::: Deutschland
Autor::::::::::::::::::::::: Martin Höcker

Synopsis :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Von Mai 2008 bis Februar 2009 hielten Umweltaktivisten einen Teil des Kelsterbacher Waldes besetzt. Sie wollten damit den Bau einer weiteren Landebahn für den Frankfurter Flughafen verhindern. Das improvisierte Camp entwickelte sich schnell zu einem Hüttendorf mit Gemeinschaftsküche, Garten und eigener Veranstaltungsbühne.

Wer sind diese Aussteiger, was treibt sie an, sich in freier Natur in selbstgebauten Hütten oder Zelten niederzulassen? Ist es die Suche nach politisch Gleichgesinnten oder ein Experiment mit alternativen Lebensformen? Wie bereiten sie sich auf den Tag X der Räumung des Hüttendorfes vor?

Drei Protagonisten stehen im Vordergrund. Erik, der Aktivist von Robin Wood, konstruiert Baumhäuser in luftiger Höhe. Aglaia, aus Bad Kreuznach, ist von dem egalitären Zusammenleben im Camp begeistert. Sascha, der Bürgermeister-Kandidat für Kelsterbach, ist der politische Pragmatiker und zugleich die wichtige Integrationsfigur im Hüttendorf. Der streitbare Umweltschützer nimmt für den Protest gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens viele berufliche und persönliche Konsequenzen in Kauf. Seine Ehe scheiterte, weil er die gesamte Freizeit für sein Engagement einsetzt.
Den drei Protagonisten gemeinsam ist die Gewissheit: Auch wenn das Hüttendorf geräumt werden sollte – die Erfahrungen, die sie dort gemacht haben, können ihnen nicht genommen werden.


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