Auf der Suche nach dem Gedächtnis

Juli 31st, 2009

Eine super geile Doku…lief letztes Jahr auf der DOK Leipzig….
Sehr empfehlenswert…

Der Hirnforscher und Nobelpreisträger Eric Kandel zählt nicht nur zu den bedeutendsten Wissenschaftlern unserer Zeit, er ist auch als Mensch eine Entdeckung, die es zu erforschen gilt. Regisseurin Petra Seeger ist es gelungen, in enger Zusammenarbeit mit Kandel eine Kinodokumentation zu schaffen, die in bislang einzigartigen Bildern aus Kandels Labor an der Columbia University in New York zeigt, wie sich das Gehirn verändert, wenn wir lernen, sprich, eine neue Erinnerung geformt wird.

Auf der Suche nach dem Gedächtnis
Regie: Petra Seeger
95 Min., D 2008, ohne Altersbeschränkung

im PALATIN
30. Juli – 05. August
täglich 18.30 und 20.30 Uhr
Freitag und Samstag auch 22.30 Uhr

FilmerCamp in Mainz

Juli 31st, 2009

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07. bis 09.08.
Medienhaus Mainz, Wallstraße 10 / CAPITOL Kino
www.filmercamp.de

Das FilmerCamp ist eine Konferenz von und für Indie-Filmer organisiert von hackermovies und der Medien-Design-Fachschaft der FH Mainz. Es richtet sich an alle leidenschaftlichen Indie- und Low-Budget-Filmer auf ehrgeizigem filmisch versiertem Niveau, also ungezähmte Profis, Filmstudenten und ehrgeizige Nachwuchs-Filmschaffende sowie erfahrene Filmer aus Leidenschaft.
Das besondere an dieser Camp-Konferenz ist, dass es dabei keine strikte Unterscheidung zwischen Teilnehmern und Vortragenden gibt. Jeder Teilnehmer kann selbst einen Vortrag oder Workshop zu einem gewünschten Thema ins Leben rufen, solange sich Publikum dafür findet. Interessierte können im Vorfeld auf www.filmercamp.de Vorträge ankündigen und sich
informieren. Der genau Ablauf wird erst jeweils morgens Vorort festgelegt. Das weitere Programm umfasst zwei Independent-Filme “Break” und “Auf bösem Boden”, die am Sa 9.8. ab 20 Uhr im Capitol Kino gezeigt werden. Feierlustige können sich anschließend im Pengland vergnügen. Die Teilnehmerzahl ist auf 150 Teilnehmer begrenzt.

Nachtschwärmerfilm

Juli 30th, 2009

Hier ein empfehlenswerter Link zu den Filmen von
Nachtschwärmerfilm aka Michael Schwarz und Alex Griesser aus Mainz/Wiesbaden!

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Dolce Vita
Regie: Michael Schwarz
Länge: 13 Min.

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Wolfgang Maier, Deutschlands eifrigster Statist und Autogrammjäger
Regie: Michael Schwarz
Hauptdarsteller: Wolfgang Maier
Länge: 19 Min.

2. Mainzer Kinokabaret

Juli 15th, 2009

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Bewegtbildfreunde aller Länder,
am kommenden Montag den 20. Juli veranstalten wir ein weiteres Kabaretscreening
im Pengland. Ab 20:30 Uhr seid ihr alle herzlich eingeladen einige Filme aus der ganzen Welt die in den letzten Jahren auf den verschiedensten Kabarets entstanden sind anzuschauen. Auch einige Filme aus Mainz sind wieder mit im Programm.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular fürs Kabaret findet ihr unter http://www.pengland.de/gruppen/kino-mainz/

Bitte schickt das ausgefüllte Anmeldeformular an 48h-film-mainz@gmx.de
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Bis Montag

Euer Team von Kino Mainz

DokuSlam Termin und 8 Filme stehen fest

Mai 16th, 2009

19.6 und 20.6.2009
ab 19 Uhr im Capitol Kino in Mainz
8 Filme über die Realität.
Anspruchsvoller junger Dokumentarfilm aus der Rhein-Main Region.

Pressemitteilung

1.Waldbesi(e)tzer
45 Min. von Martin Höcker
Das Hüttendorf im Kelsterbacherwald. Aktivisten gegen den Flughafenausbau.

2.Lacy Pool
30 Min. von Vanouch Balian
3 Jazz Improvisations Musiker spielen Steve Lacy

3. Kleine Wöfe – Gefangen in Freiheit
45 Min. von Justin Peach und Lisa Engelbach
Ein Portrait eines Straßenjungen aus Kathmandu, Nepal.

4. Viva! Orlandito
26 Min. von Gregor Vanerian
Ein Portrait eines homosexuellen Streetworkers in Havanna, Kuba

5.Überführung in die Ewigkeit
30 Min. von Niklas Armbruster
Filmemacher haben einen Bestatter aus dem Rhein-Main Gebiet nach Marokko begleitet.

6.Lichtblicke -Auf den Spuren der Geburt.
56 Min. von Anja Hansmann
Alternative Geburten in Argentinien

7. And yet it’s very easy
20 Min. von Viola Löffler
Leben und lernen in Tirupur, Indien.

8. Die Bunte Liga Rheinhessen
30 Min. von David de Larrea
Hobbykicker spielen in der kultig, offenen Bolzliga.

Weitere Infos, Trailer und Stills folgen noch!

Alle Filmemacher sind anwesend, stellen Ihre Filme kurz vor und stehen für
Fragen und Antworten zu Verfügung. Im Anschluss gibt es eine Festival Party und ein Publikumspreis wird verliehen.

Dokuslam Gallerie:

And yet it’s very easy

Mai 16th, 2009

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Titel ::::::::::::::::::::::: »Yet it is very easy«
Länge ::::::::::::::::::::: 20 Minuten
Filmmaterial :::::::::: DV, 16:9
Drehort :::::::::::::::::: Tirupur, Indien
Regie::::::::::::::::::::::: Viola Löffler

Synopsis :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Leben und lernen in Tirupur, Indien.

Viva! Orlandito

Mai 16th, 2009

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Titel: ::::::::::::::::::::::: »Viva! Orlandito«
Länge :::::::::::::::::::::: 30 Minuten
Filmmaterial ::::::::::: HD 720p
Drehort ::::::::::::::::::: Kuba, Havanna
Autor::::::::::::::::::::::: Gregor Vanerian

OmU Spanisch

Synopsis :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Homosexuell auf Kuba zu sein ist keine einfache Sache, manchmal kann es sogar ein großes Risiko mit sich bringen. Orlandito, 39 jahre alt, erzählt uns seine Lebensgeschichte, wie er als Homosexueller nach Havanna flüchten musste und sich dort mit HIV infizierte. Warum er mittlerweile mit der Krankheit gut umgehen kann, verrät er uns im Verlauf seiner Geschichte.

Buch & Regie: Gregor Vanerian
Kamera: Gregor Vanerian
Kameraassistenz:Ana Ramírez
Ton:Giraldo García
Schnitt:Roberto Hermandéz
Produktion: GiVi ProductionS
Tutor:Prof. Dr. Schleicher
(Filmklasse, Akademie der Bildenden Künste, Mainz)

Waldbesi(e)tzer

Mai 16th, 2009

waldbesitzer_snap.jpgTitel: ::::::::::::::::::::::: »Waldbesi(e)tzer auf Zeit«
Länge :::::::::::::::::::::: 45 Minuten
Filmmaterial ::::::::::: HD 720p
Drehort ::::::::::::::::::: Deutschland
Autor::::::::::::::::::::::: Martin Höcker

Synopsis :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Von Mai 2008 bis Februar 2009 hielten Umweltaktivisten einen Teil des Kelsterbacher Waldes besetzt. Sie wollten damit den Bau einer weiteren Landebahn für den Frankfurter Flughafen verhindern. Das improvisierte Camp entwickelte sich schnell zu einem Hüttendorf mit Gemeinschaftsküche, Garten und eigener Veranstaltungsbühne.

Wer sind diese Aussteiger, was treibt sie an, sich in freier Natur in selbstgebauten Hütten oder Zelten niederzulassen? Ist es die Suche nach politisch Gleichgesinnten oder ein Experiment mit alternativen Lebensformen? Wie bereiten sie sich auf den Tag X der Räumung des Hüttendorfes vor?

Drei Protagonisten stehen im Vordergrund. Erik, der Aktivist von Robin Wood, konstruiert Baumhäuser in luftiger Höhe. Aglaia, aus Bad Kreuznach, ist von dem egalitären Zusammenleben im Camp begeistert. Sascha, der Bürgermeister-Kandidat für Kelsterbach, ist der politische Pragmatiker und zugleich die wichtige Integrationsfigur im Hüttendorf. Der streitbare Umweltschützer nimmt für den Protest gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens viele berufliche und persönliche Konsequenzen in Kauf. Seine Ehe scheiterte, weil er die gesamte Freizeit für sein Engagement einsetzt.
Den drei Protagonisten gemeinsam ist die Gewissheit: Auch wenn das Hüttendorf geräumt werden sollte – die Erfahrungen, die sie dort gemacht haben, können ihnen nicht genommen werden.

Überführung in die Ewigkeit

Mai 13th, 2009

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Titel ::::::::::::::::::::::: »Überführung in die Ewigkeit«
Länge ::::::::::::::::::::: 30 Minuten
Filmmaterial :::::::::: DV, 16:9
Drehort :::::::::::::::::: Marokko
Regie::::::::::::::::::::::: Niklas Armbruster

Synopsis :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Im Jahr 2007 bekennen sich in der Bundesrepublik Deutschland schätzungsweise 3,8 Millionen Menschen zum Islam, sie sind damit die hier drittgrößte Religionsgemeinschaft. Und es werden immer mehr. Der Islam ist die einzige Religion in Deutschland und weltweit, deren Anhängerzahl von Jahr zu Jahr größer

Dass die islamische Kultur in Deutschland einen immer größeren Einfluss nimmt ist längst sichtbar. Orientalische Speisen, Bräuche und Sprachen sind schon lange Teil des deutschen Alltages, die Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund sind unsere Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde. In eigentlich allen Bereichen des Lebens trifft man hierzulande mittlerweile auf muslimische Menschen, Unternehmen und Organisationen.
Es gibt orientalische Einkaufszentren, muslimische Schulen und Kulturzentren. Es gibt muslimische Sportvereine und Tanzschulen und nicht zuletzt eine stets wachsende Anzahl an Moscheen. Nur eines gibt es seltsamerweise so gut wie gar nicht: muslimisch Friedhöfe.
Auch Muslime müssen einmal sterben und so stellt sich die Frage nach der Ursache. Die Antwort ergibt sich aus der Unvereinbarkeit einiger islamischer Bestattungstraditionen mit dem deutschem Recht, das es einem gläubigen Muslim unmöglich macht, nach dem durch Koran und Tradition vorgeschriebenen Ritus bestattet zu werden.
Die fehlende Möglichkeit, die Angehörigen in der neuen Heimat zu bestatten veranlasst 95 % der deutschen Muslime, ihre Angehörigen in einer Aufwendigen und nicht zuletzt teuren Unternehmung mit dem Flugzeug ins islamische Ausland zu schicken und dort zu bestatten.
Der Film begleitet eine solche Familie, sowie den Bestatter ‚El Haj Ali’(Rüsselsheim) auf dem schwierigen Weg, den eine solche Überführung des Leichnams bedeutet. Die letzte Fahrt eines muslimischen Verstorbenen vom Sterbeort über das Bestattungsunternehmen, die Überführung ins islamische Ausland bis hin zur letztendlichen Beisetzung wurden begleitet und dokumentiert.

Regie + Idee: Niklas Armbruster
Kamera: Pascal Schneider
Schnitt: Daniela Kulcsar
Produktionsleitung + Ton: Kersten Stahl
Redaktionsassistenz: Jens Kemle
betreuender Prof. : Harald Pulch

Die Bunte Liga

Mai 13th, 2009

Titel :::::::::::::::::::::::: »Die Bunte Liga Rheinhessen«
Länge :::::::::::::::::::::: 30 Minuten
Filmmaterial ::::::::::: DV, 16:9
Drehort ::::::::::::::::::: Deutschland
Regie::::::::::::::::::::::: David de Larrea

Synopsis :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

In der “Bunten Liga” geht es primär um Spaß und Leidschaft für Fußball. Vom Punk bis zum Manager: Hobbykicker spielen zusammen in der kultig, offenen Bolzliga. Es gibt keinen Schiedsrichter oder schriftliche Regeln. Die Bierstrafe ist das Maß aller Dinge. Die Liga organisiert sich selber und vielleicht funktioniert sie deswegen so gut?! Die Bunte Liga Doku von David de Larrea zeigt Fußball in Deutschland in seiner reinsten Form.